Studie Presse

3'474 Unternehmenspleiten seit anfangs Jahr

24 Okt 2019

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres musste über 3'474 Unternehmungen ein amtliches Insolvenzverfahren eröffnet werden. Dies entspricht einer Abnahme um drei Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Mehr als 1'000 dieser Konkurse kamen durch zwei Branchen zustande: 634 Handwerksbetriebe und 418 Unternehmungen im Gastgewerbe konnten ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Zusammen mit dem Baugewerbe, den Telekommunikationsfirmen sowie der Holz- und Möbelindustrie bilden diese Branchen die Hochrisiko-Gruppe im Debitorenmanagement. In diesen fünf Branchen herrscht ein mehr als zweifach erhöhtes Risiko eines Konkurses – und damit eines Totalverlustes für alle, die Unternehmungen dieser Branchen auf Rechnung beliefern. Während die Insolvenzen leicht abnahmen, stieg die Zahl der Neugründungen um drei Prozent an. Insgesamt wurden 32'855 Firmen neu im Handelsregister eingetragen.

Lesen Sie die Studie:

Konkurse und Gründungen per September 2019

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