Vom Daten-Projekt zum

InformatIons-management-Prozess

Testimonials

Alstom ist ein führender globaler Anbieter in der Stromerzeugung und Stromverteilung sowie in der Bahninfrastruktur. 2013 wies der französische Alstom-Konzern eine Börsenkapitalisierung in der Höhe von rund 8 Milliarden Euro auf und beschäftigte circa 93‘000 Mitarbeitende.

Die Division Alstom Power entstand im Jahr 2000 aus der Übernahme eines Joint Ventures mit ABB. Diese Division wurde 2011 in die beiden eigenständigen Sparten Thermal Power und Renewable Power unterteilt, um der wachsenden Bedeutung der erneuerbaren Energien mehr Gewicht zu verleihen. Die beiden Sparten fokussieren auf die Stromerzeugung und erzielten im Jahr 2012 insgesamt rund 11 Milliarden Euro Umsatz. Die Komponenten von Alstom Thermal Power sind in rund einem Viertel sämtlicher Kraftwerke weltweit verbaut; ebenso versorgt Alstom Renewable Power rund 25 Prozent des weltweiten Wasserkraftmarktes. Bei 30 Prozent aller Atomkraftwerke kommen zur Stromerzeugung die Turbinen von Alstom zum Einsatz.

Alstom Gebäude.JPG
«Das Ziel: eine einheitliche und eindeutige Identifikation unserer Kunden.»

Andreas Beckmann, Head of Global Power Data Management bei Alstom

Logo Alstom.JPG

2004 erkannte das Management von Alstom Power die Notwendigkeit, einen Überblick über ihre weltweiten Kunden zu gewinnen. «Das Ziel des damaligen Projektes war die einheitliche und eindeutige Identifikation unserer Kunden über alle Applikationen», so Andreas Beckmann, Head of Global Power Data Management bei Alstom. «Wir wollten sehen, zu welchem Konzern ein Kunde gehört, wem wir tatsächlich welche Produkte verkaufen und wie sich der Umsatz verteilt. Die globale Firmendatenbank von D&B bot die idealen Voraussetzungen, um sämtliche Vernetzungen zu erfassen.» Dieses Projekt verlief sehr erfolgreich, so dass Alstom Power im Jahr 2006 die Identifikation auf die Lieferanten ausweitete. Zusätzlich wurde auch die eigene Organisation erfasst, da rund die Hälfte der Lieferungen an interne Zwischenabnehmer geht. Zwischenzeitlich entwickelte sich aus dem ursprünglichen Projekt ein verankerter „Master Data Management“-Prozess, der nun als globaler Standard auch die Daten sämtlicher Kraftwerksinstallationen umfasst.

Das Master Data Management umfasste im Jahr 2013 rund 220‘000 Kunden und Lieferanten weltweit. Es beinhaltet sämtliche Datenattribute, die global gebraucht werden, um den Nutzern effizient die benötigten Informationen zur richtigen Zeit bereitzustellen. Insgesamt greifen rund 100 Standorte in 60 Ländern über das CRM und das ERP auf die Daten zu. «Das Alstom-Management hat dank dem auf D&B-Daten basierenden Master Data Management eine korrekte Entscheidungsgrundlage für Strategie, Marketing, Verkauf und Einkauf. Es ermöglicht ein professionelles End-to-End-Reporting in der Wertschöpfungskette», so Beckmann. Die vor rund zehn Jahren als Projekt begonnene Datenbereinigung hat sich in der Zwischenzeit zum fest etablierten Daten-Prozess bei Alstom entwickelt. Andreas Beckmann: «Die Lösung, die wir mit Bisnode D&B zur Erreichung unserer strategischen Business-Ziele erarbeiteten, wurde für uns zum Erfolgsprojekt.»