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Blog Analytics Risiko & Kredit

Smart News Monitoring zur optimierten Risikoeinschätzung

| Juni 16, 2020

Klassische, Score-basierte Risikobewertungen sind sehr wichtig und können viel: Aber eben nicht alles. Damit Sie einen Rundumblick auf sich anbahnende Risiken bekommen, benötigen Sie ein globales Media-Monitoring der nächsten Generation. Warum das heute wichtiger ist, denn je, erfahren Sie in unserem Artikel & Video.

 

Achtsamkeit ist wichtig. Nicht nur für Sie als Mensch. Im Alltagsstress verliert man schnell das Gefühl für den Augenblick. Jede Sekunde passieren unzählige Dinge und auf gewisse Weise, haben viele dieser Ereignisse Einfluss aufeinander. Manchmal sofort und manchmal erst über eine gewisse Zeit. Zuweilen positiv und manchmal negativ. Diese „Bewegung“ auf unserer Welt nennen wir Interaktion und Wandel. Beide sind allgegenwärtig. Das macht die Welt spannend, aber eben auch schwierig. Vieles davon blenden wir aus. Wir können nicht alles jederzeit wahrnehmen. Wer alles sieht, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder?

 

Im Kredit- und Risikomanagement bedeutet Ausblenden allerdings, dass wertvolle Faktoren nicht berücksichtigt werden. Dass etwas „Grundsätzliches“ übersehen wird, was am Anfang klein erscheint, aber mit der Zeit zu einem gewaltigen Problem heranwachsen kann. Klassische Bewertungssysteme, die für die Risikobewertung eingesetzt werden, sind sehr gut. Aber sie basieren auf der Prämisse, ihre Scores auf schon geschehenen Ereignissen aufzubauen. Zwar können auch hier Trends für die Zukunft erkannt werden, aber am Ende werden die „extrem“ negativen Ergebnisse oft erst sichtbar, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Zum Beispiel durch das veröffentlichen einer schlechten Bilanz etc. Subtile Entwicklungen sind nur schwer erfassbar. Das bedeutet, Scores allein reichen nicht aus, obwohl sie für Vieles sehr aussagekräftig sind. Ein gutes Risikomanagement setzt am besten auf diverse Bausteine. Scores. Persönliche Erfahrung. Aber eben auch den Blick über den Tellerrand.

 

Bei dem ganzen „Noise“ auf der Welt, ist es allerdings sehr schwierig, alle Details im Blick zu behalten. Und hier kommt Media Monitoring beziehungsweise Smart-News- Monitoring zur Geltung.

Blick über den Tellerrand

Als Thomas Cook 2019 Insolvenz anmelden musste, waren viele überrascht. Klassische Risikoindikatoren hatten das nicht so eindeutig prognostiziert.

 

Analysten hingegen, hatten immer wieder in den Medien darauf hingewiesen, dass es für Thomas Cook enger und enger werden würde. Zum Beispiel beunruhigte sie das stetig sinkende Eigenkapital, das zwischen 2013 und 2018 dramatisch und fortwährend abgebaut wurde. Zu kleinen Margen standen stetig wachsende Verbindlichkeiten gegenüber. Aber es waren eher die kulturellen Entwicklungen, die die Analysten skeptisch machten. Der Markt veränderte sich. Neue Buchungsportale wie Booking.com oder Airbnb veränderten die Art, wie die Menschen Reisen buchen. Günstige Airlines untergruben das ohnehin schon angeschlagene System noch mehr. Thomas Cook hatte diesem Wandel nichts gegenzusetzen. Der Konzern beharrte auf eine altbackene Philosophie. So als ob sich die Welt nicht weiterdrehen würde.

 

In klassische Scoring-Modelle ist der gesellschaftliche Wandel in Sachen Reisen nie oder nur begrenzt eingeflossen. Dank Internet ist jeder sein eigenes Reisebüro. Dieser kulturelle Wandel lässt sich aber natürlich in unzähligen Blogs und Internetseiten nachlesen oder an den stetig steigenden Umsätzen von Booking.com auch in Zahlen fassen. Nur eben für andere Unternehmen nicht klassisch scoren. Reisen veränderte sich und Thomas Cook ging unter. Ein Unternehmen, das in einer digitalen Zeit an einer analogen Strategie festgehalten hat und dafür den ultimativen Preis zahlen musste.

Automation und Machine Learning machen ein besseres Media-Monitoring möglich

Geschichten wie die von Thomas Cook gibt es etliche. Gerade jetzt befinden sich viele Unternehmen in einer Existenzkrise. Und nicht alle werden diese Krise überleben. Für Risiko- und Kreditmanager ist es extrem wichtig zu wissen, welche der Geschäftspartner oder Zulieferer in Existenznöten sind oder sich auf dem Weg dahin befinden.

 

Die Hinweise darauf, findet man häufig schon lange vorher in den Online-Medien. Bisnodes Smart News Monitoring Lösung kann Ihnen helfen, diese oft „übersehenen“ Faktoren in den Online-Medien zu erfassen und die „Mini-Bausteine“ zu nutzen, um mit der Zeit Ihr eigenes Mosaik zusammenzusetzen. Und das alles, bevor die Katastrophe an die Tür klopft.

A better way– a smarter way

Das spannende am Smart News Monitoring ist, dass es Media Monitoring auf das Level hebt, das Unternehmen bisher oft teuer bezahlt, aber von Agenturen nie bekommen haben. Denn Agenturen bestehen aus Menschen und die haben Grenzen. Die Qualität der Media-Reportings kann bei Agenturen von Tag zu Tag stark schwanken.

 

Smart News Monitoring setzt genau da an. Der menschliche Faktor tritt in den Hintergrund. Damit verschwinden viele Fehlerfaktoren ebenfalls aus dem Bild. Müdigkeit, ein schlechter Tag, Streit mit der Freundin oder ein unzufriedener Redakteur am Arbeitsplatz, der mäßig motiviert ist. All das spielt keine Rolle mehr.


Bisnode Smart News Monitoring - Interview mit Thomas Mavroudis - 11:20 min.

Smart News Monitoring ermöglicht es Ihnen, Ihr Portfolio online rund um die Uhr für sich arbeiten zu lassen. 24 Stunden am Tag. Das Netz wird dabei auf vielen Sprachen nach Artikeln und Meldungen zu den für Sie wichtigen Unternehmen und Risikoindikatoren durchsucht und relevante Inhalte wandern in Ihr Portfolio. Fremdsprachige Keywords werden automatisch ins Englische übersetzt und die entsprechenden Webseiten sind über den Browser in jede andere Sprache übersetzbar. Bei Bisnodes Smart News Monitoring Lösung können Sie zu jedem Artikel Feedback über dessen Match mit Ihrem Suchprofil geben. Maschinelles Lernen ermöglicht dann, dass der Algorithmus besser wird. Das bedeutet, mit jedem Feedback, mit jeder Woche, lernt er dazu und damit werden die ohnehin schon sehr guten Ergebnisse noch besser. So, wie Sie diese benötigen, denn nicht jeder sucht das Gleiche.

 

Das bedeutet auf lange Sicht einen deutlich besseren Überblick auf sich anbahnende Ereignisse, selbst wenn diese noch in den Kinderschuhen stecken. Für Kredit- und Risikomanager ist das ein sehr mächtiges Werkzeug. Gerade in Verbindung mit klassischen Scores. Es bedeutet wertvolle Handlungszeit. Und das rettet viele Jobs, denn insolvente Unternehmen reißen oft auch andere mit in den Konkurs.

 

Machen Sie es besser. Machen Sie es smarter! #NoMoreBadDecisions

 

Erfahren Sie im Video mehr über Bisnodes Smart News Monitoring Lösung und warum diese neue Technology für Kredit- und Risikomanager so wichtig ist!

 

Features:

  • Weltweites Monitoring von Newsquellen in allen Sprachen
  • Mit der Verfügbarkeit aller Sprachen & globaler Abdeckung eine einzigartige Lösung
  • Identifizierung von definierten Unternehmen in veröffentlichten Artikeln
  • Übersetzung der Inhalte ins Englische
  • Identifizierung risikorelevanter Inhalte in den übersetzten Artikeln

 

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